Feinstaubfilter nur andersrum

Ich leiste zur Zeit einen Zivildiensteinsatz bei Greenpeace in Zürich. Bei den täglichen Mails zu den Umweltrelevanten Themen in den Schweizerzeitungen ist mir folgende Meldung der Aargauer Zeitung ins Auge gestochen:

Aargauer Zeitung vom 9.11.2007, Seite 36, Mehrzeiler, ird
Feinstaub belastet die Gesundheit erheblich. Vor allem Autofahrer sind den gefährlichen Partikeln ausgesetzt. Gängige Ventilatoren im Wageninnern können zwar Grobstaub, Pollen usw. zurückhalten, für Nanopartikel jedoch sind sie weitgehend durchlässig. Jetzt hat das Institut für Aerosol- und Sensortechnik der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) ein Filtersystem entwickelt, das auch Nanopartikel wirkungsvoll entfernt. Es wurden zehn Prototypen gebaut, die in verschiedenen Fahrzeugen – Pw, Reisebus, Schulbus und Lastwagen – zu Testzwecken eingesetzt wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass die Lebensdauer des Filters an die 100 000 Kilometer beträgt. Somit kann er ohne weiteres beim normalen Service gewechselt werden.


Die Autofahren müssen sich also gegen den eigenen Dreck wehren. Wie mag es noch gehen bis 90% der Autos einen Feinstaubfilter für die saubere Luft im Auto haben, aber keinen der verhindert, dass Velofahrer, Fussgänger und Anwohner vom gefährlichen Feinstaub verschont bleiben. Ich finde diese Entwicklung auf eine Art beängstigend.

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