Die Polizei Sabotierte das 1. Mai-Fest

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Der venezolanische Botschafter in der Schweiz und Marcela Maspero vom venezolanischen Gewerkschaftsdachverband UNT
Am 1. Mai-Fest in Zürich herscht immer eine spezielle Stimmung. Am Anschluss an die Demo und die Kundgebung findet auf dem Helvetiaplatz und im Zeughaus-Areal ein Fest statt, welches aus einem Mix aus politischen Veranstaltungen, Informationstände, Volkfest und Konzerten besteht. Schon am frühen Nachmittag, gibt es eine erste Enttäuschung, da die Rede von Hugo Chavez nicht übertragen wurde, da dieser seine Kuba-Reise um einen Tag verlängern musste. Dafür war der venezolanische Botschafter anwesend (siehe Bild).
Das Konzert von Raggabund um 16:00 wurde zwischen durch Tränengas belasteten Wind gestört.
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Raggabund auf der Zeughausbühne
Das Konzert von No Relax auf dem Helvetiaplatz musste abgebrochen werden. Die Polizei hatte die Nachdemo Richtung Helvetiaplatz zurückgedrängt und ist in der Folge mit Tränengas und Gummischrot auch gegen Konzertbesucher vorgegangen. Konzert-Abbruch gab es später auch auf der Bühne in der Ecke Zeughausgasse/Kanonengasse beim Konzert von Berri Txarrak und wenig später mussten die Auftritte auf der Hip-Hop-Bühne in der Kanonengasse abgebrochen werden. Der Grund die Polizei drängte die Teilnehmer der Nachdemo ins Publikum um dieses danach mit Tränengas und Gummischrot anzugreifen. Tatsache ist im Bereich des 1. Mai-Festes hatten die Steinewerfer "nur" auf die Polizei im Steinen und Flaschen geworfen. In diesem Gebiet gab es keine Sachbeschädigungen. Als die Polizei weg war flogen keine Gegenstände mehr, dafür war der Helvetiaplatz noch Stunden nach dem Polizei-Einsatz so stark mit Tränengas gesättigt, dass dieser wegen Augenbrennen kaum mehr begangen werden konnte. Es sollte das Ziel der Polizei sein, Gewalttäter zu verhaften. Dieses Ziel kann kaum erreicht werden, in dem diese "Täter" in eine grosse Menschenmenge hinein gedrängt werden! Das Konzertpublikum ist natürlich auch nicht gerade erfreut, wenn ihr Konzert mit Tränengas und Gummischrot aufgelöst wird. Die meisten wollen dann mal schauen was los ist! Einige lassen dann ihre Wut raus, in dem diese auch noch die Polizei mit Steinen bewerfen. Durch ihr vorgehen hat die Zürcher Polzei, das 1. Maifest sabotiert, dafür geschaut, dass noch mehr Leute Steine gegen sie werfen und verhindert das diese verhaftet werden konnten. Wenn die Polizei ihre Taktik überdenken würde. Kämen sie zu Schluss, gewalttägige Demonstranten nicht in ein friedliches Fest hinein gejagt werden müssen. Diese Personen müssen isoliert werden, dann können auch die richtigen verhaftet werden.

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Polizei-Einsatz auf dem Helvetia-Platz

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Die Polizei kreist die Zeughausbühne ein

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Die Zeughausbühne nach dem ersten Polizei-Einsatz

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Das 1. Mai-Fest auf dem Zeughaus-Areal wird zum "festlichen Gefängnis". Von der Polizei eingekreist gibt es nur noch einen Ausgang!
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