Wirtschaftsfaktor Ausländer
04. November 2005 15:31 Abgelegt
in:
Wirtschaft
Die Ausländische Bevölkerung der
Schweiz ist ein wichtiger Faktor für die Schweizerwirtschaft. Damit
sind nicht die Steuerflüchtlinge gemeint, welche die SVP jeweils
mit Applaus begrüsst, sondern ArbeitsmigrantInnen und Flüchtlinge.
Gemäss
Bundesamt für Statistik hat die Schweiz 2005
eine Wohnbevölkerung von 7'415'000 Personen. Davon sind 5,9 Mio.
SchweizerInnen und 1,5 Mio ausländische Staatsangehörige. 849'000
Ausländer arbeiten in der Schweiz, wobei nur 104'000 Schweizer
erwerbslos sind. Wenn die Schweiz den Schweizer gehören soll,
herscht in der Schweiz akkuter Arbeitskräftemangel. Das würde zu
den heutigen offenen Stellen kämen ungefähr 750'000 Stellen dazu
die nicht besetzt werden können. Diese Arbeitsplätze würden in der
Folge ins Ausland verlegt und damit würde das Bruttoinlandprodukt
der Schweiz um mind. diese Lohnsumme schrumpfen (Bei einem
Durchschnittlichen Lohn von 4'000 Fr. um min. 36 Mia.).
Doch der latente Rassismus nützt der Ausbeutung der
ausländischen Arbeitskräfte:
Mit der Angst vor Masseneinwanderung können Gesetze durch gebracht
werden, die insbesondere Asylsuchenden den Zugang zu
Schweizerarbeitsmarkt stark einschränken. Durch das anfängliche
Arbeitsverbot können Asylsuchende erst nach einem längeren
Arbeitsunterbruch, versuchen im Schweizerarbeitsmarkt Fuss zu
fassen. Dadurch wird es ihnen auch trotz guter Ausbildung nur noch
möglich sein Hilfsarbeiten auszuführen. Somit ist gewährleistet,
dass der Schweizerwirtschaft auch trotz staatlichem Bildungssystem
die Hilfskräfte nicht ausgehen. So putzen in der Schweiz teilweise
Sri Lankische Informatikerinnen die Teppichetagen und philipinische
Ärzte arbeiten als Hilfspfleger.
Asylmissbrauch, Schmarotzer, Kriminelle und
Scheininvalide
In der Öffentlichkeit wird immer dann von Ausländern gesprochen,
wenn es darum geht die Schattenseiten der Gesellschaft aufzuzeigen.
Selbstverständlich werden Ausländer öfters kriminell, weil die
tiefste soziale Schicht immer am häufigsten kriminell wird, da
ihnen die Perspektive in diesem System fehlt. Doch auch Verbrechen
sind sozial konstruiert die herrschende Klasse ist darum bemüht,
dass ihre Verbrechen nicht in der Statistik erscheinen.
Selbstverständlich werden bei den harten Arbeitsbedingung m die
Arbeitskräfte schneller Invalid und während SchweizerInnen bei
Arbeitslosigkeit noch einen schlechteren Job annehmen können,
werden Ausländer bei Wirtschaftskrisen aus dem Arbeitsmarkt
gedrängt. Doch was ist eigentlich Asylmissbrauch, der tritt dann
ein, wenn der Grund für eine ausländische Person ihre Heimat zu
verlassen für das Gesetz der Schweiz kein Grund ist, dass sich
diese Person in der Schweiz in Schutz bringen darf. Der
Asylmissbrauch entsteht aus einem Asylrecht, dass darauf abzielt
eine gewisse Anzahl Asylsuchende ins Land zu lassen und nicht fähig
ist auf die Gründe der Asylsuchenden einzugehen. Denn eigentlich
verlässt wahrscheinlich selten jemand seine Heimat ohne driftigen
Grund.
Ausbeutung der Nachbarländer
Die Schweiz ist ganz offensichtlich nicht im Stande zu Beispiel
genügend Ärzte auszubilden. Die Medizinische Ausbildung ist zu
teuer und deshalb ist der Numurus Clausus eingeführt worden: eine
Ausbildungbegrenzung. Da die Schweiz, wegen der Demografischen
Entwicklung in Zukunft aber mehr Ärzte braucht und diese in der
Schweiz besser verdienen als in den Nachbarländern kommen
Deutscheärzte in die Schweiz zum Arbeiten, damit profitiert die
Schweiz von der Investitionen in die Ausbildung dieser Ärzte,
welche von Deutschland mit finanziert wurde.