Osterüberaschung für eine menschliche
Schweiz
17. April 2006 01:33 Abgelegt
in:
Inland
Nach dem am 12. April bekannt wurde,
dass Altbundesrätin Ruth Dreifuss an vorderster Front gegen das
verschärfte Asylgesetz kämpfen wird, brachte der Sonntagsblick
heute eine wahre Osterüberraschung zu Tage: Noch gerade Swisscom
Verwaltungsrats Präsident Markus Rauh, wendet sich mit einem Brief
an seine Freunde in Politik und Wirtschaft mit einem Aufruf, die
Kampagne gegen das verschärfte Asyl- und Ausländergesetz finanziell
(Rauh wird die Kampagne nach eigenen Angaben mit einem Nahmhaften
Betrag unterstützen) und öffentlich-politsch zu unterstützen. Damit
erhält die Kampagne nun auch von bürgerlicher, wirtschaftlicher
Seite her prominente und potente Unterstützung. Rauh, der Ende
Monat von seinem Posten bei der Swisscom zurücktreten wird,
schreibt in seinem Brief, dass er nicht kürzer treten wird sondern:
"Es ist viel mehr mein Ziel, mich noch intensiver für kulturelle,
soziale und humanitäre Herausforderungen unseres Landes zu
engagieren." Er sieht im dem Gesetz, welche nicht nur seiner
Ansicht nach gegen die Verfassung und die Menschenrechte verstösst,
die humantinäre Tradition der Schweiz in Gefahr und mahnt:
"Einhaltung der Menschenrechte darf doch nicht allein eine
Werthaltung der Linken sein. Vielmehr muss es die weitsichtige
Aufgabe der staatstragenden Mitte, der Liberalen und Wohlhabenden
dieses Landes sein, unsere Gesellschaft so zu gestalten, dass sich
dannzumal unsere Kinder und Grosskinder nicht über uns schämen
müssen." (Rauh's Brief, eine Abschrift vom Sonntags-Blick)