Osterüberaschung für eine menschliche Schweiz

Nach dem am 12. April bekannt wurde, dass Altbundesrätin Ruth Dreifuss an vorderster Front gegen das verschärfte Asylgesetz kämpfen wird, brachte der Sonntagsblick heute eine wahre Osterüberraschung zu Tage: Noch gerade Swisscom Verwaltungsrats Präsident Markus Rauh, wendet sich mit einem Brief an seine Freunde in Politik und Wirtschaft mit einem Aufruf, die Kampagne gegen das verschärfte Asyl- und Ausländergesetz finanziell (Rauh wird die Kampagne nach eigenen Angaben mit einem Nahmhaften Betrag unterstützen) und öffentlich-politsch zu unterstützen. Damit erhält die Kampagne nun auch von bürgerlicher, wirtschaftlicher Seite her prominente und potente Unterstützung. Rauh, der Ende Monat von seinem Posten bei der Swisscom zurücktreten wird, schreibt in seinem Brief, dass er nicht kürzer treten wird sondern: "Es ist viel mehr mein Ziel, mich noch intensiver für kulturelle, soziale und humanitäre Herausforderungen unseres Landes zu engagieren." Er sieht im dem Gesetz, welche nicht nur seiner Ansicht nach gegen die Verfassung und die Menschenrechte verstösst, die humantinäre Tradition der Schweiz in Gefahr und mahnt:

"Einhaltung der Menschenrechte darf doch nicht allein eine Werthaltung der Linken sein. Vielmehr muss es die weitsichtige Aufgabe der staatstragenden Mitte, der Liberalen und Wohlhabenden dieses Landes sein, unsere Gesellschaft so zu gestalten, dass sich dannzumal unsere Kinder und Grosskinder nicht über uns schämen müssen." (Rauh's Brief, eine Abschrift vom Sonntags-Blick)

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