Gegen 2000 Personen an der Trauerdemonstration gestern

Sonntag, 24. September 2006: Gegen 400 Personen versammeln sich um ihre Wut und ihre Trauer über den Endscheid des Stimmvolkes zum Ausdruck zu bringen. Darunter auch viele Migrantinnen mit ihren Kindern. Personen, die gestern nix zu sagen hatten aber die Konsequenzen dieses Entscheides massiv spüren werden. Kurz nach dem der Demonstrationszug gestartet war gab es einen kleineren Zwischenfall mit der Polizei, da diese mit der Routenwahl durch die Bahnhofstrasse nicht einverstanden war. Danach blieb die Situation friedlich, abgesehen von einigen Sprayereien. Das eindrückliche dieses Demonstrationszuges war, dass laufend mehr Leute dazustiessen und es bis am Ziel am Helvetiaplatz gegen 2000 Demonstrierende gewesen sein dürfen.
Doch da waren die Medienvertreter anscheinend schon wieder verschwunden: Der Tagesanzeiger Online schreibt von 200 Demonstranten und 20Minuten kommt auf 400. Wenn der persönliche Eindruck gegenüber der kommunzierten Grösse eine Demostration so stark schwankt, dann könnten sich im Wiederholungsfall betroffene die Personengruppen zu fragen beginnen: "Wie wurden unsere Stimmen gezählt? (Auch, nur so ungefähr jede zehnte?)

Zu den Gewalttätigen Aktionen, welche sonst noch an diesem Abend geschahen möchte ich mich nicht äussern. Ich finde es jedoch problematisch diese mit einer weitgehend friedlichen Demo zu nennen.
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