KOSA Ja!

Die Gegner der KOSA-Initiative behaupten zwei Sachen, die wenn sich verknüpf werden einen Widerspruch aufzeigen:

1. "Die unsinnige KOSA-Initiative ist schlecht für die Kantone. Sie erhalten weniger Einnahmen." (www.kosa-nein.ch)
2.
"Langfristig rechnet die SNB mit einem Ertragspotenzial von 1,7 bis 2,5 Mrd. Franken jährlich. Abzüglich der Betriebskosten (250 Mio.) und der Rückstellung für Währungsreserven (1 Mrd.) verbleiben rund 1 Milliarde Franken für die Gewinnausschüttung. Mit der KOSA-initiative würde die Ausschüttung damit vollumfänglich den Kantonen zukommen." (Quelle: Argumentarium des Nein-Komitees Seite 17)
Fassen wir zusammen die KOSA-Initiative ist schlecht für die Kantone, da sie weniger Einnahmen kriegen werden. Sie kriegen nach dem heutigen Verteilschlüssel 2/3 der ausgeschütteten Gewinne. Daher bekämpfen die Kantone die KOSA-Initiative auch.
Die KOSA-Initiative sei eine Scheinlösung, da die Nationalbank langfristig nur 1 Mrd. Fr. Gewinn ausschütten kann.
Sollte die Gewinnerwartung für der Nationalbank stimmen müssten die Kantone die KOSA-Initiative unterstützen, denn sie bekämen von dieser Mrd. nach dem aktuellen Verteilschlüssel nur gerade 666,7 Mio. Fr. nach Annahme der KOSA-Initiative 1 Mrd. Fr. pro Jahr. Da die Kantone aber die KOSA-Initiative ablehnen ist davon auszugehen, dass sie wie die Befürworter der KOSA-Initiave von höheren Nationalbank gewinnen ausgehen. Sie gehen also davon aus, dass sie langfristig mit dem aktuellen Verteilschlüssel jährlich einen Betrag von über einer Milliarde Franke von den Nationalbank gewinnen kriegen. Da die Kantone 2/3 und der Bund 1/3 kriegt, müssen im langjährigen Durchschnitt mindestens 1,51 Mrd. Fr. ausgeschüttet werden. Dies würde bedeuten, dass die AHV pro Jahr nach Annahme der KOSA-Initiative mindestens eine halber Milliarde Franken kriegt und die KOSA-Initiative nach 15 Jahren schon mehr gebracht hat als der Gegenvorschlag von Bundesrat und Parlament. Also Ja zur KOSA-Initiative.
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