15. Dezember 2007 12:46 Abgelegt
in:
Inland
Blocher ist weg! Viele erwarten jetzt
die totale Blockade und erwarten, dass sich unser Land in den
nächsten vier Jahren nicht weiterentwickeln kann. Ich behaupte es
wird das Gegenteil eintreffen. In vielen Diskussionen im Fernsehen
und vor allem gestern in der Arena ohne offizielle SVP zeigt sich
eine neue Sachlichkeit in der Schweizer Politik. Man redet von der
FDP bis zu den Grünen mit Respekt miteinander und stellt klar wo
sich eine Zusammenarbeit ergeben könnte und wo nicht. Es wird sich
zeigen, da bin ich mir sicher, dass die restlichen Parteien
zusammen eine gute und ausgewogene bürgerliche Politik machen
werden, in der aber auch mal ein links-grünes Anliegen verwirklicht
werden kann. Mit guten Ausgewogenen Vorlagen aus dem Parlament kann
die SVP noch lange Opposition machen. Ich vermute, dass die SVP in
den nächsten vier Jahren eine Initiative und 3 Referenden gewinnen
wird. Das ist nicht die totale Blockade insbesondere dann wenn sich
das Klima links der SVP entgiftet.
16. November 2007 18:04 Abgelegt
in:
Schweiz | Verkehr
Ich leiste zur Zeit einen
Zivildiensteinsatz bei
Greenpeace in Zürich. Bei den täglichen Mails zu den
Umweltrelevanten Themen in den Schweizerzeitungen ist mir folgende
Meldung der Aargauer Zeitung ins Auge gestochen:
Aargauer Zeitung vom 9.11.2007, Seite 36, Mehrzeiler, ird
Feinstaub belastet die Gesundheit erheblich. Vor allem Autofahrer
sind den gefährlichen Partikeln ausgesetzt. Gängige Ventilatoren im
Wageninnern können zwar Grobstaub, Pollen usw. zurückhalten, für
Nanopartikel jedoch sind sie weitgehend durchlässig. Jetzt hat das
Institut für Aerosol- und Sensortechnik der Fachhochschule
Nordwestschweiz (FHNW) ein Filtersystem entwickelt, das auch
Nanopartikel wirkungsvoll entfernt. Es wurden zehn Prototypen
gebaut, die in verschiedenen Fahrzeugen – Pw, Reisebus,
Schulbus und Lastwagen – zu Testzwecken eingesetzt wurden.
Die Ergebnisse zeigen, dass die Lebensdauer des Filters an die 100
000 Kilometer beträgt. Somit kann er ohne weiteres beim normalen
Service gewechselt werden.
Die Autofahren müssen sich also gegen den eigenen Dreck wehren. Wie
mag es noch gehen bis 90% der Autos einen Feinstaubfilter für die
saubere Luft im Auto haben, aber keinen der verhindert, dass
Velofahrer, Fussgänger und Anwohner vom gefährlichen Feinstaub
verschont bleiben. Ich finde diese Entwicklung auf eine Art
beängstigend.
05. September 2007 18:14 Abgelegt
in:
Schweiz
Letzte Woche konnte man in grossen
Inseraten der SVP lesen, dass Linke, Grüne und die Mitteparteien
einen Geheimplan ausgeheckt hätten um Blocher abzuwählen. Am Montag
ist dann ein
Geheimplan aufgetaucht. Dieser wurde von Blocher
Militärkamerad Oskar Holenweger geschrieben und diente der
Demontage von Bundesanwalt Valentin Roschacher. Gefunden wurde der
Plan von der deutschen Justiz. Gemäss Tages Anzeiger vom 5.
September 2007, sollte Bundesrat Blocher über das vorgehen durch
SVP Nationalrat Christoph Mörgeli informiert werden. Mörgeli
bestreitet jedoch von diesem Plan gewusst zu haben und also auch
Bundesrat Blocher nicht informiert zu haben. Eine Tatsache lässt
die Vermutung zu das Mörgeli davon gewusst hat und auch nach dem
Geheimplan Blocher informierte, sein Parteikollege Baumann sollte
die Absetzung Roschachers fordern, was dieser im gewünschten
Zeitraum im Rahmen einer Interpellation tat.
Die Frage stellt sich nach diesen Ereignissen wie viele bürgerliche
werden Blocher noch wählen und damit stellt sich die Frage, ob
Blocher wieder gewählt wird. Wäre er eine Frau und hiesse Kopp wäre
die Frage schon heute klar. Im Falle Blocher braucht es dazu sicher
einen stichhaltigen Beweis.
Tags:SVP, Sicherheit
25. August 2007 10:49 Abgelegt
in:
Sicherheit | Zürich
Wie der Tagesanzeiger am 23. August
2007 berichtete hat das 1. Mai Komitee in Zürich entschieden, dass
nächstes Jahr der Umzug und das Fest zum 1. Mai 2008 an zwei
verschiedenen Tagen stattfinden soll. Dadurch sollen gemäss 1. Mai
Komitee Ausschreitungen verhindert werden. Ich bin sicher, dass
diese Annahme falsch ist. Mit der Massnahme kann zwar verhindert
werden, dass die Besucher des 1. Mai-Festes in Schusslinie der
polizeilichen Ausschreitungsbekämpfung kommen, was in den letzten
Jahren regelmässig passiert.
Was wird nun nach dem offiziellen Umzug und der Schlusskundgebung
passieren, wenn kein 1. Mai-Fest stattfindet. Meiner Ansicht nach
werden mehr Leute nicht wissen, was sie mit dem freien Tag tun
sollen und werden sich Nachdemos anschliessen und dadurch können
Ausschreitungswillige effektiver Handeln. Nur die Polizei wird die
"Chaoten" nicht mehr ins 1. Mai-Fest treiben können.
Schade ist die Entscheidung auch für den offiziellen Umzug. Es
stellt sich die Frage, ob ohne nachträgliches Fest nicht weniger
Leute an den Umzug kommen.
Ausschreitungsbekämpfung ist die Aufgabe der Polizei und es ist
auch die Aufgabe der Polizei zu verhindern, dass gewalttätige Leute
im der friedlichen Menge des 1. Mai Festes untertauchen können. Nur
weil bisher die Polizeitaktik versagt hat müssen jetzt Tausende auf
ein gemütliches Fest nach dem 1. Mai-Umzug verzichten müssen. Würde
die Polizei auch gewalttätige Demonstranten ins Sechseläuten-Fest
treiben, wie sie es regelmässig am 1. Mai macht?
Tags:1. Mai, Polizei
06. Juli 2007 10:19 Abgelegt
in:
Wirtschaft | Globalisierung
Was NGO's schon lange wissen hat nun
auch die UBS gemerkt. Die Zunahme sozialer Ungleichheiten das
öffnen der Lohnschere, die Gewinnverschiebung von Arbeit zu Kapital
stellt eine Gefahr für den sozialen Frieden dar. Insbesondere wenn
der Mittelstand von Abstiegserfahrungen betroffen wird, gerät der
Freihandel und damit die Globalisierung unter Druck. Die UBS hat
soeben die Erkenntnis gewonnen, dass die Globalisierung politisch
verhindert werden wird, wenn nicht mehr Leute davon profitieren.
Geht die UBS bald mit gutem Beispiel voran und kürz die Löhne von
Management und Verwaltungsrat? Wahrscheinlich nicht, den im
Wirtschaftsmagazin Trend von Schweizerradio DRS wollte die Bank
nicht einmal Stellung beziehen, zur eigenen Studie
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Trend das Wirtschaftsmagazin von Schweizer Radio
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Tags:Globalisierung, UBS, Ökonomen, Lohnschere